Klimaschutz, der sich für alle lohnt

Stadtverwaltung soll ein Projekt wie „Gießt Kölle“ entwickeln

Für manche Bäume im öffentlichen Raum ist es bereits fünf nach zwölf. Als Kommune müssen wir dringend handeln! Zahlreiche Menschen sind bereit, sich einzubringen – sie sollten ihre Hilfe aber nicht noch über ihre private Wasserrechnung bezahlen müssen. Außerdem ist ein privater Wasseranschluss manchmal nicht gut erreichbar oder nicht leistungsfähig genug. Köln macht uns vor, wie es gehen kann: Dort werden Standrohre bzw. Hydranten zur Verfügung gestellt. Das müsste bei uns mit EVL und TBL auch möglich sein. „Leverkusen gießt“ sollte am besten schon starten, bevor es in den Gremien beraten wird. Der OB und die Geschäftsführer der Gesellschaften sollten schnell und unbürokratisch handeln.

Dazu habe ich mit der grünen Fraktion folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Richrath,

wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:

Die Verwaltung entwickelt kurzfristig ein Projekt analog zu „Gießt Kölle“ in Köln.

Begründung:
Auch in unserer Stadt vertrocknen Bäume im öffentlichen Raum. Wir müssen unser Möglichstes tun, um die schlimmsten Schäden zu verhindern. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Aktion. In Köln gibt es seit mindestens einem Jahr die Aktion „Gießt Kölle“. Die Stadt Köln verleiht in Kooperation mit RWE Standrohre und stellt den Bürger*nnen Hydrantenschüssel zur Verfügung. Auch in unserer Stadt gibt es sicher zahlreiche Bürger*innen, die sich an einem solchen Projekt beteiligen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Baake
Roswitha Arnold
Gerd Wölwer

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